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IM SCHATTEN DES POLS - Exotische Reisen
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Auf Shackletons Spuren im härtesten Meer der Welt Im eisigen Weddelmeer der gnadenlosen Antarktis schwimmt einsam ein winzig kleines hölzernes Boot. Seine roten Segel braucht es zur Stabilisierung gegen den Sturm, der es wie einen Spielball vor sich her treibt. An Bord befinden sich drei Männer und eine Frau, allesamt müde und angespannt. Kein Wunder, denn momentan scheint es ungewiss, ob sie ihr Ziel Südgeorgien noch erreichen werden, und vor allem: ob sie es rechtzeitig genug erreichen werden, denn vor einigen Tagen sind ihnen 200 Liter kostbares Trinkwasser ins Boot geplätschert, fast die Hälfte ihres Vorrates - die Tanks schlugen leck ... Dies ist kein historisches Abenteuer, wir befinden uns im Jahr 2000. Doch eine manchmal beängstigend ähnliche Situation spielte sich hier schon 1916 ab: Es geht um die legendäre Rettungsaktion von Sir Ernest Shackleton, bei der er nach dem Sinken der ENDURANCE nach einem dramatischen Törn im Rettungsboot alle 27 Mitglieder seiner Expedition retten konnte. Viel ist darüber geschrieben worden, doch die Reise eins zu eins zu wiederholen, dazu bedarf es schon ganz besonders außergewöhnlichen Mutes und einer genauen Planung. Arved Fuchs, Abenteurer, Expeditionsreisender, Seemann, ist für eben diese Tugenden bekannt. So glückte das Abenteuer, das Fuchs und seine Crew für immer in die Nähe des großen Ernest Shackleton hebt. ISBN: 978-3-7688-3834-4

Anbieter: Globetrotter
Stand: 04.07.2020
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Das wunderbare Einhorn-Kreativbuch
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Erscheinungsdatum: 04.09.2018, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Das wunderbare Einhorn-Kreativbuch, Titelzusatz: Basteln Backen Beauty, Verlag: Naumann und Goebel // Naumann & Göbel, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Kosmetik // Schön // Schönheit // Schönheitspflege // empfohlenes Alter: ab 14 Jahre // für Frauen und // oder Mädchen // Kochen // Essen und Trinken // Haare und Beauty, Rubrik: Basteln // Handarbeiten, Seiten: 48, Abbildungen: Farbfoto zu jeder Anleitung, aufwendige Gestaltung mit vielen Illustrationen, Herkunft: POLEN (PL), Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre // bis 99 Jahre, Informationen: GB, Gewicht: 436 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
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Black Diamond Distance Z Laufstöcke 120cm Zubeh...
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Black Diamond Distance Z Laufstöcke 120cm: Der Distance Carbon Z ist ein Z-Pole für Sportler, die besonders leichte Ausrüstung benötigen. Mit den verbesserten Segmentverbindungen und der grösseren Strapazierfähigkeit bietet er ultimative Faltstock-Performance.

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BAOBAB exklusive Duftkerzen Women Nützliches Ba...
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BAOBAB exklusive Duftkerzen Women Hochwertige Duftkerzen der Firma Baobab Kerzen- und Handwerkskunst auf höchstem Niveau! Das Glas dieser exclusiven Baoab Duftkerze Women ist mit einem grafisch gedruckten Muster bedeckt das vom Symbol der Weiblichkeit inspiriert ist. Ein goldener Rand umgibt dieses puderrosa Muster und erinnert uns daran wie kostbar Frauen sind und und wird somit in Kombination mit dem sinnlichen Duft dieser besonderen Duftkerze zu einer Hommage an alle Frauen! Der besondere Name dieser hochwertigen Baobab Duftkerze Women schwingt mit wie ein Manifest das Frauen verehrt und feiert. Der pudrige Rosenduft in verführerischer Kombination mit Magnolie und Moschus ist eine Einladung die Weiblichkeit mit rücksichtsloser Hingabe erstrahlen zu lassen. Die wunderschöne Duftkerze Baobab Duftkerze ist in 4 verschieden Grössen erhältlich. Wunderschön lässt sich das Glas später nach Ausbrennen der Kerze als schmückende Vase verwenden. Edelste Zutaten und höchste Handwerkskunst machen die Boabab Collection zu einem sinnlichen Erlebnis und hochwertigen Objekt für den Wohnbereich! Die Herstellung dieser wunderbaren Kerzen der Baobab Collection hergestellt und entworfen in Belgien erfordert das einzigartige Know-how spezialisierter Handwerker die Verwendung hochwertigster Rohstoffe und feinster edelster Düfte welche mit größter Sorgfalt aufgrund ihrer überlegenen Eigenschaften und Umwelteigenschaften ausgewählt werden. Die Düfte werden in Grasse dem historischen Zentrum der Parfümerie in Frankreich entwickelt. Jeder Duft ist eine einzigartige Kreation der Baobab Collection und verweist auf das Aussehen der Kerze! Das Wachs zu 90% hochveredeltes Paraffin ( Mineralwachs) wird speziell wegen seiner Brennqualität und seines ästhetischen Aussehens ausgewählt. Die Dochte der hochwertigen Baobab Collection stammen aus Europa und bestehen bestehen aus ägyptischer Baumwolle. Das Glas für diese wunderbaren Kerzen wird in Polen mundgeblasen und ist für seine hervorragenden Glashandwerker bekannt. Jedes Glas ist ein Unikat und Kerzen können daher nicht nachgefüllt werden. Aber das ausgebrannte Glas eignet sich ganz hervorragend als höchst dekorative Blumenvase! Auch weiter Verwendungsmöglichkeiten für diese zauberhafte Kunstobjekt sind im Wohn- oder Arbeitsraum sind vielfältig kreativ. Als letzte Etappe werden das Baobab Collection-Label und das Band sorgfältig von Hand aufgebracht. Dies ist der letzte Schliff bei der Realisierung dieses großartigen Geschenkartikels. Jede einzelne Kerze ist ein handgefertigtes Objekt und somit absolut einmaliges Unikat und Kunstwerk!Ein sinnlicher und optischer Genuss auf höchstem Niveau ein zauberhaftes Geschenk und PräsentDie Geschichte des Unternehmens und Philosophie Baobab aus Belgien Die Baobab Collection erblickte das Licht der Welt im Jahr 2002 in der bezaubernden Landschaft Tansanias einem Land voller intensiver Farben und bezaubernder Düfte. So sind die Baobab Ko llektionen von fernen Orten und wilder Natur inspiriert sind. In Belgien ein kleines Land das für seine Kreativität sein Know-how und seinen minimalen Chic bekannt ist werden die neuen Kreationen ausgearbeitet und zur Perfektion gebrachtt. Genau wie die Affenbrotbäume mit Blick auf die afrikanische Savanne sind die Kerzen und Diffusoren der Baobab Collection für ihre Größe und ihr exclusives hochwertiges Design bekannt. Es handelt sich hier um sind außergewöhnliche Objekte welche die Sinne auf allen Ebene ansprechen und so zum Erlebnis der Sinne machen! Die Kerzenkreationen der Baobab Collection sind Geschichten die nur darauf warten entdeckt zu werden. Sinneserlebnisse die aus erlesenen Parfums und ästhetischem Design resultieren. Alle unsere Materialien werden sorgfältig ausgewählt und in ganz Europa bezogen. Unsere Kerzen werden von den besten europäischen Handwerkern hergestellt. Verwandlung des Baobab Kerzenglas in eine dekorative Vase Wenn Sie Ihre Baobab Collection-Kerze vollständig ausgenutzt haben und das gesamte Wachs geschmolzen ist können Sie ihr ein zweites Leben geben indem Sie die leere Vase wiederverwenden. Ein Blumengesteck ist die perfekte Ergänzung zu unseren MAX 24 Kerzenvasen. Kleinere Kerzenvasen wie die MAX 10 oder MAX 16 können als Stifthalter oder Behälter zur Aufbewahrung Ihrer Kaffeekapseln verwendet werden. Kerzenvasen können im Badezimmer auch als Aufbewahrungsort für Make-up-Pinsel oder Q-Tips dienen.

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Stand: 04.07.2020
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CHILE: TORRES DEL PAINE CIRCUITO - Wanderführer...
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Das Torres del Paine-Bergmassiv liegt am südlichen Ende der Anden, kurz bevor diese im Pazifik versinken. Die Gipfel ragen noch einmal über 3.000 m in die Höhe und sind somit ein Blickfang in der flachen patagonischen Weite. Diese einzigartig schöne Granit-Gesteinsformation wird seit 1959 in einem Nationalpark geschützt. Der Park grenzt direkt an die südlichen Ausläufer des Campo de Hielo Sur, dem größten Eisfeld außerhalb der Pole. Einige Gletscher ragen bis in den Nationalpark und sind bei der Wanderung durch den Park auf dem Torres del Paine Circuito aus nächster Nähe zu bestaunen. Das Buch informiert über alle Unterkünfte in dem schönsten Nationalpark Südamerikas und beschreibt ausführlich den Circuito und die interessantesten Abstecher zu den einmaligen Sehenswürdigkeiten dieser schönsten Laune der Natur. Autor: Dirk Heckmann 166 Seiten 3. Auflage 2010 ISBN: 978-3-86686-081-0

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Das wunderbare Einhorn-Kreativbuch
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Erscheinungsdatum: 04.09.2018, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Das wunderbare Einhorn-Kreativbuch, Titelzusatz: Basteln Backen Beauty, Verlag: Naumann & Göbel Verlagsg. // Naumann & G”bel Verlagsgesellschaft mbH, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Kosmetik // Schön // Schönheit // Schönheitspflege // empfohlenes Alter: ab 14 Jahre // für Frauen und // oder Mädchen // Kochen // Essen und Trinken // Haare und Beauty, Rubrik: Basteln // Handarbeiten, Seiten: 48, Abbildungen: Farbfoto zu jeder Anleitung, aufwendige Gestaltung mit vielen Illustrationen, Herkunft: POLEN (PL), Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre // bis 99 Jahre, Informationen: GB, Gewicht: 436 gr, Verkäufer: averdo

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Baobab Raumdüfte Limited Beach Club Duftkerze D...
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Mit diesem Duft der Limited Beach Club Edition bedient Baobab alle Liebhaber von fruchtig-exotischen Komponenten. Ihr frisch-fröhlicher Pink-Ton verleiht jedem Raum einen femininen Touch. Zugleich verströmt der Inhalt des sorgfältig verarbeiteten Glasbehälters ein zauberhaftes Aroma. Sein unregelmäßig geformter Rand sorgt für ein schönes Lichtspiel, das die Sommertage am Strand auch optisch auferstehen lässt.Die Kompositionder Duftkerze Den Bossa erinnert an einen Korb voll exotischer Früchte, denen die weiche Note von Jasminblüten und die würzige Nuance von Musk hinzugefügt wurden. Im Zusammenspiel mit der Farbe und dem umgebenden Glasbehälter sorgt dieser Vertreter der Limited Beach Club Edition für ein einzigartiges Ambiente.Die Herstellungder Duftkerze Den Bossa erfolgt buchstäblich in ganz Europa: Ausgehend vom Standort des belgischen Unternehmens Baobab arbeiten Parfumeure in Frankreich und Glasbläser in Polen an der Entwicklung mit. Nach dem kompletten Abbrennen des Duft getränkten Wachses können Sie den formschönen Behälter weiterverwenden und ihm als Schmuck- oder Teelichthalter neues Leben einhauchen.

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Staubzunge
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Wenn Matthias Röhricht von seinem Job in einem großen Konzern spricht oder zu jeder Dienstreise eine andere Assistentin mitnimmt, vermutet man nichts von seiner streng religiösen Erziehung. Als Erwachsener tut der Sohn eines evangelisch-freikirchlichen Pastors und einer Flüchtlingsfrau aus Polen so, als habe er mit seinen Eltern nichts zu tun. Das Dogma, die Gewalt und das Schweigen, die er als Kind erlebt hat, versucht er zu vergessen. Auch seine Schwester Adele lebte jahrelang distanziert von den Eltern. Sie nähert sich ihrer Mutter Jad erst wieder, als diese ihre Erinnerung verliert und nicht mehr weiß, dass Adele ihre Tochter ist. Der Tod der Mutter wird für die beiden zur Zäsur. Matthias zieht sich aus allen bisherigen Beziehungen zurück. Adele beginnt rastlos Orte aus Jads Vergangenheit zu suchen und verfällt einer Suchsucht nach der eigenen Zugehörigkeit.Neben einer Erzählerin berichten vier Frauen über Matthias Röhricht und seine Herkunftsfamilie: Röhrichts Frau, seine Schwester, eine Tante und eine Cousine. Sie weiten die Geschichte von Matthias und Adele zu einer Geschichte der Schmerzpunkte des 20. Jahrhunderts. Krieg, Rassismus, Flucht und Vertreibung melden sich in den Nachgeborenen in Form von Unruhe, seelische Erstarrung oder Phantomschmerz. Die Geschichte mit dichten, poetischen Bildern erzeugt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.

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Kultfrau Leinen-Tunika, 34/36 - Weiß
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Zugleich Tunika, Strandkleid, Trend-Piece und Langzeit-Liebe. Die weiße Leinen-Tunika vom deutschen Label Kultfrau. Eigentlich ein Klassiker der Sommergarderobe, doch durch den großzügigen Ausschnitt, die angeschnittenen Ärmel, die aufgesetzten Brusttaschen und den asymmetrischen Saum modisch upgedatet. Das Plus an Länge macht die Hose nicht mehr zum Muss. Diese Tunika tragen Sie mit lässigen Flats oder Flip-Flops im Urlaub auch als Strandkleid. Dank des separaten Unterkleides ist sie sogar blickdicht. Fair- statt Fast-Fashion. Das 2016 von Designerin Agnieszka Albrecht gegründete Label steht für modische aber langlebige Lieblingsstücke aus hochwertigen Naturfasern. Stofflieferanten und Produktionsstätten sind durchweg aus Europa, schwerpunktmäßig Italien und Polen. Alle Partner werden nach ökologischen Standards und fairen Arbeitsbedingungen sorgfältig ausgesucht. Legere Form mit Rückenfalte. Rückenlänge in Gr. 36/38: 104 cm. Farbe: Weiß. 100 % Leinen. Unterkleid aus 95 % Viskose, 5 % Elasthan. Maschinenwaschbar.

Anbieter: Pro-Idee
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Wenn Matthias Röhricht von seinem Job in einem großen Konzern spricht oder zu jeder Dienstreise eine andere Assistentin mitnimmt, vermutet man nichts von seiner streng religiösen Erziehung. Als Erwachsener tut der Sohn eines evangelisch-freikirchlichen Pastors und einer Flüchtlingsfrau aus Polen so, als habe er mit seinen Eltern nichts zu tun. Das Dogma, die Gewalt und das Schweigen, die er als Kind erlebt hat, versucht er zu vergessen. Auch seine Schwester Adele lebte jahrelang distanziert von den Eltern. Sie nähert sich ihrer Mutter Jad erst wieder, als diese ihre Erinnerung verliert und nicht mehr weiß, dass Adele ihre Tochter ist. Der Tod der Mutter wird für die beiden zur Zäsur. Matthias zieht sich aus allen bisherigen Beziehungen zurück. Adele beginnt rastlos Orte aus Jads Vergangenheit zu suchen und verfällt einer Suchsucht nach der eigenen Zugehörigkeit.Neben einer Erzählerin berichten vier Frauen über Matthias Röhricht und seine Herkunftsfamilie: Röhrichts Frau, seine Schwester, eine Tante und eine Cousine. Sie weiten die Geschichte von Matthias und Adele zu einer Geschichte der Schmerzpunkte des 20. Jahrhunderts. Krieg, Rassismus, Flucht und Vertreibung melden sich in den Nachgeborenen in Form von Unruhe, seelische Erstarrung oder Phantomschmerz. Die Geschichte mit dichten, poetischen Bildern erzeugt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.

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Geopolitik (eBook, ePUB)
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Es ist die Einbildung fast jeder Generation zu glauben, dass sie in außergewöhnlichen Zeiten lebt. Für die Generation meiner Eltern war es das Trauma des Zweiten Weltkriegs und das Wunder des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Für meine älteren Geschwister waren es die Protestbewegungen der späten 1960er Jahre und der Triumph der Bürgerrechte und der Gleichstellung der Frauen. Im Herbst 1989 war es schwer zu glauben, dass sich in der globalen Landschaft etwas Monumentales abspielte. Die Regungen in Osteuropa waren keine Einzelfälle, sondern schienen Teil eines größeren Prozesses zu sein - dessen Verlauf noch ungewiss war. Als Doktoranden an der Universität Oxford hatten viele Zeugen dieser historischen Ereignisse gestanden, und als am 9. November die Bilder von Ostdeutschen, die an der Berliner Mauer herumhackten, über den Fernsehbildschirm blitzten, sprangen alle mit einigen an Bord eines Fluges nach Berlin von ihren Klassenkameraden aus erster Hand die Dekonstruktion eines Reiches zu bezeugen. Als alle am nächsten Tag ankamen, war die Partyatmosphäre entlang der Mauer explodiert. Lufthansa-Flugbegleiter mit Tabletts verteilten Häppchen an die Versammelten, und US-Fernsehmoderatoren, die gerade von ihrer Überseereise gekommen waren, wurden auf provisorische Plattformen gehievt, um "live von der Szene" zu berichten. Der klügste westliche Beobachter dieser berauschenden Tage, der britische Journalist und Schriftsteller Timothy Garton Ash, bezeichnete diese Zeit im November als die "größte Straßenparty in der Geschichte der Welt". Und so war es. Es wurde geschätzt, dass am Wochenende nach dem Mauerfall fast zwei Millionen Ostdeutsche nach Westberlin kamen - die meisten von ihnen, um das Willkommensgeschenk von 100 Mark auszugeben, das sie von der westdeutschen Regierung erhalten hatten. Die Beobachter kamen mit ihrem eigenen, mit Graffiti bemalten Stück Mauer und dem euphorischen Gefühl, im Zentrum der Geschichte zu stehen, nach Hause. Der Zusammenbruch kommunistischer Regime war so schnell, dass sich Wissenschaftler und Journalisten bemühten, Schritt zu halten. Die Revolutionen, die in Polen und Ungarn begonnen und sich auf Deutschland ausgeweitet hatten, lösten in der Tschechoslowakei, in Rumänien und in Bulgarien Umwälzungen aus. Die Welle breitete sich schließlich auf die Sowjetunion selbst aus, wo der unterdrückte Nationalismus im Baltikum - Estland, Lettland und Litauen - und in Republiken wie Armenien und Georgien zu Forderungen nach Unabhängigkeit explodierte. Die sich verschlechternde sowjetische Wirtschaft verstärkte nur diese nationalistischen Gefühle und veranlasste aufeinanderfolgende konstituierende Republiken der Sowjetunion, ihre eigenen Wirtschafts- und Rechtssysteme zu schaffen.

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Es ist die Einbildung fast jeder Generation zu glauben, dass sie in außergewöhnlichen Zeiten lebt. Für die Generation meiner Eltern war es das Trauma des Zweiten Weltkriegs und das Wunder des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Für meine älteren Geschwister waren es die Protestbewegungen der späten 1960er Jahre und der Triumph der Bürgerrechte und der Gleichstellung der Frauen. Im Herbst 1989 war es schwer zu glauben, dass sich in der globalen Landschaft etwas Monumentales abspielte. Die Regungen in Osteuropa waren keine Einzelfälle, sondern schienen Teil eines größeren Prozesses zu sein - dessen Verlauf noch ungewiss war. Als Doktoranden an der Universität Oxford hatten viele Zeugen dieser historischen Ereignisse gestanden, und als am 9. November die Bilder von Ostdeutschen, die an der Berliner Mauer herumhackten, über den Fernsehbildschirm blitzten, sprangen alle mit einigen an Bord eines Fluges nach Berlin von ihren Klassenkameraden aus erster Hand die Dekonstruktion eines Reiches zu bezeugen. Als alle am nächsten Tag ankamen, war die Partyatmosphäre entlang der Mauer explodiert. Lufthansa-Flugbegleiter mit Tabletts verteilten Häppchen an die Versammelten, und US-Fernsehmoderatoren, die gerade von ihrer Überseereise gekommen waren, wurden auf provisorische Plattformen gehievt, um "live von der Szene" zu berichten. Der klügste westliche Beobachter dieser berauschenden Tage, der britische Journalist und Schriftsteller Timothy Garton Ash, bezeichnete diese Zeit im November als die "größte Straßenparty in der Geschichte der Welt". Und so war es. Es wurde geschätzt, dass am Wochenende nach dem Mauerfall fast zwei Millionen Ostdeutsche nach Westberlin kamen - die meisten von ihnen, um das Willkommensgeschenk von 100 Mark auszugeben, das sie von der westdeutschen Regierung erhalten hatten. Die Beobachter kamen mit ihrem eigenen, mit Graffiti bemalten Stück Mauer und dem euphorischen Gefühl, im Zentrum der Geschichte zu stehen, nach Hause. Der Zusammenbruch kommunistischer Regime war so schnell, dass sich Wissenschaftler und Journalisten bemühten, Schritt zu halten. Die Revolutionen, die in Polen und Ungarn begonnen und sich auf Deutschland ausgeweitet hatten, lösten in der Tschechoslowakei, in Rumänien und in Bulgarien Umwälzungen aus. Die Welle breitete sich schließlich auf die Sowjetunion selbst aus, wo der unterdrückte Nationalismus im Baltikum - Estland, Lettland und Litauen - und in Republiken wie Armenien und Georgien zu Forderungen nach Unabhängigkeit explodierte. Die sich verschlechternde sowjetische Wirtschaft verstärkte nur diese nationalistischen Gefühle und veranlasste aufeinanderfolgende konstituierende Republiken der Sowjetunion, ihre eigenen Wirtschafts- und Rechtssysteme zu schaffen.

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Mein Kriegstagebuch als Kradschütze in der 7. P...
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Als Kradschütze in der Panzer-Abteilung 66 sowie im Panzer-Regiment 25 der 7. Panzer-Division vom 17. November 1938 bis 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben. Mein Kriegstagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren. Autor: Herbert Kästner mit einem Vor- und Nachwort von Harald Rockstuhl. 374 Seiten mit 407 Fotos und 6 Karten. Festeinband. Inhaltsverzeichnis I. Rekrutenausbildung 7 II. Einmarsch in die Tschecho-Slowakei 17 III. Ausbildung auf den Übungsplätzen 27 IV. Feldzug in Polen 46 V. In Hessen und im Ahrtal 102 VI. Feldzug in Frankreich 125 VII. Ostfeldzug 173 VIII. Auffrischung in Frankreich 282 IX. Abwehrkämpfe in Russland 310 X. In der Ersatzabteilung und an der Westfront 356 XI. Heimkehr 361 Aus dem Vorwort von Harald Rockstuhl: Es war Anfang 2010, als Hans-Dieter Buchmann mich fragte, ob ich Interesse hätte das Tagebuch seines Schwiegervaters Herbert Kästner zu veröffentlichen. Als ich wenige Tage später das beeindruckende Originalbuch mit dem Titel: "Mein Tagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren von 17. November 1938 bis zum 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben von Herbert Kästner" in den Händen hielt, war ich mit einer Veröffentlichung sofort einverstanden. Eine kleine Auflage sollte es werden. Das gut erhaltene Tagebuch war nicht nur eine Fotodokumentation mit Karten, sondern auch mit kurzen Beschreibungen hinterlegt. Das Besondere an dem Buch - das Alltagsleben eines einfachen Soldaten von Kriegsbeginn bis Kriegsende. Als Kradschütze in der Panzer-Abteilung 66 in Eisenach bis hin zum Panzer-Regiment 25 der 7. Panzer-Division. Herbert Kästner wurde am 16. Feburar 1918 geboren. Er wuchs in Langensalza auf und wurde Lehrling in der Kammgarnspinnerei Langensalza. Im Jahr 1957 schrieb er in doppelter Hinsicht sein Leben auf - damals 39 Jahre alt. Zum einen erarbeitete er eine Rede zum "50. Jahrestag der Kammgarnspinnerei Bad Langensalza". Im Gleichen Jahr vollendete Herbert Kästner sein Kriegstagebuch: "Mein Tagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren von 17. November 1938 bis zum 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben von Herbert Kästner" Seine Rede zum "50. Jahrestag der Kammgarnspinnerei Langensalza" ist heute noch erhalten und gibt nicht nur Einblicke in die Geschichte der Kammgarnwerke, sondern auch in das Leben des Lehrlings Kästner. Über die Gründung der Fabrik lesen wir in der "Chronik der Stadt Bad Langensalza" unter 1907 folgenden Eintrag: "Die Kammgarnspinnerei Weiß & Co. geht an die Norddeutsche Wollkämmerei Delmenhorst." Lassen wir Ihn sprechen: Bis Ende 1931 gehörte der Betrieb dem Konzern NW & K Norddeutsche Woll- und Kammgarnspinnerei an, die Generalaktionäre waren die Gebrüder Delmenhorst. Im Sommer 1931 machten diese Bankrott und verschwanden. Die meisten Arbeiter wurden entlassen. 1932 erwarb eine belgische Actiengesellschaft diesen Betrieb und nannte sich seitdem Kammganrwerke (KWL) Langensalza. Der Hauptbetrieb war in Eupen-Malmedi unter Leitung des Generaldirektors Pößnecker. Der Betrieb kam nun auch hier wieder unter der Leitung des Direktor Hübener in Gang. Ich wurde denn am 1. Juli 1932 als Aufstecker in der Abtg. Selfaktorspinnerei eingestellt mit einem Wochenlohn von 12,- M bei 48 Stundenwoche. Der Betrieb hatte als Hauptabteilungen die Vorspinnerei, Selfaktorspinnerei, Facherei, Zwirnerei und Weiferei. Als Grundarbeiter waren in allen Abtg. hauptsächlich Frauen beschäftigt und in der Hauptabtg. Selfaktorspinnerei ausschließlich nur Männer. Die Abtg. hatte 64 Spinnmaschinen, jeweils 2 Maschinen bildeten eine Besatzung. Diese bestand aus 1 Spinner, 4 Anleger und 1 Aufstecker. Die 2 Maschinen hatten 1200 Spindeln. Die Abtg. hatte 3 Säle. An Vorgesetzen hatte die Abtg. 1 Obermeister und 3 Saalmeister, 2 Saalschlosser, 1 Transporteur für Vorgarn und 1 Befeuchter für Klima. 38400 Spindeln wurden bedient von 192 Arbeitern, 5 Hilfsarbeitern und 4 Meistern. Da es bei den Männern fast keine Fluktuation gab, war es schwer in andere Beschäftigung zu kommen und zu höherem Lohn. Als Aufstecker mußten wir alle Arbeiten verrichten wie: Spulen nachstecken, putzen. auslesen,. transportieren, kehren und nebenbei die Maschine zu bedienen lernen. 1936 wurden die ersten Anleger eingezogen zur Wehrmacht und da wurde ich Anleger mit einem Wochenlohn von 20,- - 24,- M nach Akkord (Leistung). Diese Tätigkeit führte ich bis zu meiner Einberufung am 3.4.1938 zum Arbeitsdienst aus. Bis 1938 gab es einen Haupteingang in Uffhoven in der Fabrikstraße, außerhalb der Spinnerei ging es in den Keller wo die Garderobe untergebracht war, nach dem Umziehen führte eine Treppe hoch in den Spinnsaal, dort mußten wir zur Stempeluhr. Auf eine persönliche Karte wurde die Anwesenheit und Anfang und Ende der Uhrzeit aufgestempelt. Bei zu spät kommen oder frühzeitig verlassen stempelte die Uhr rot. 1935 wurde zum freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen zum Bau eines Speisesaales, ich beteiligte mich mit an den Erdarbeiten nach der Schicht. 1936 wurde der neue Gefolgschaftsraum mit großen Holztischen u. Stühlen eingeweiht, sogar 1 Lautsprecher hing inmitten des Raumes. In meiner Abwesenheit während des Krieges wurde die Spinnereiproduktion eingestellt. Die Spinnmaschinen wurden alle abgebaut und im Schützenhaus (jetzt Kulturhaus) und Ziegelei gelagert. In den leeren großen Räumen wurde von Junkerswerken Flugzeuge gebaut. Sogar eine Nebenabteilung vom KZ war mit eingesetzt." Die Schilderungen seines Tagebuches - 1957 ins reine geschrieben - beginnen mit den Worten: "Es war ein grauer Novembertag, wir schreiben heute den 17. November 1938. Gegen Mittag rollte der Zug in den Bahnhof ein. Bremsen quietschen "Eisenach" alles aussteigen! Mit einem gedrückten Gefühl nehme ich meinen Koffer zur Hand und ließ mich mit dem Strom der Menschen durch den Bahnhof schieben. Ein Tag wie jeder Andere und doch für mich ein Bedeutungsvoller. Sollte ich mich doch heute laut Gestellungsbefehl in der Kaserne Wöhrtstraße melden." Nicht einmal ein Jahr später wird er am "Polenfeldzug" teilnehmen. Dazu schrieb er damals: "Wir werden munter, ein Blick auf die Uhr, es ist 4.45. In der Ferne hören wir Schießen. Also geht es doch los. Wir schreiben heute den 01.09.1939, 4.45, der Krieg beginnt. Wann wird er enden? Über uns ziehen deutsche Flieger Richtung Osten. Unsere Panzer rollen zum Angriff vor. Wir bleiben beim Abteilungsstab und hören vom Kofferradio die ersten Nachrichten (Bild 46). Nun kommt auch für uns der Befehl zum Abmarsch, den Panzern nach. Auf sandigen Wegen geht es der Grenze zu." Nebenstehend das Bild 46. Man sieht hier auch die Füße des Fotografen. Machen wir wieder mit dem Autor einen Zeitsprung zum Anfang des Jahres 1941. In Südfrankreich schreibt er: "So beginnt nun wieder ein neues Jahr. Was wird es bringen? Noch ist Krieg, und das Ende nicht abzusehen. Wann wird es zu Ende sein? Der Dienst geht inzwischen bei uns weiter. Land und Leute haben wir kennen gelernt. Im Februar kommt nun für uns ganz unerwartet der Befehl zum Packen. Wo soll es nun wieder hingehen? Fertig zum Abrücken (Bild 177), nehmen wir Abschied von unserem Quartier in Südfrankreich." Machen wir noch einen Zeitsprung von zwei Jahren. Januar 1943 in Russland. Wir lesen: "Nun rollen wir wieder in die endlosen Weiten von Russland. Endlich, am 04. Januar 1943, morgens 8.00 sind wir am Ziel. "Lischaja" heißt der Ort, nicht weit vom Donez. Das Ausladen ging ohne Zwischenfall vor sich. Von Lischaja fahren wir über eine Behelfsbrücke des Donez nach Vorstadt und bezogen dort Quartier. Diesen Winter waren wir besser ausgerüstet als 1941 (Bilder 311). Die Front ist nicht mehr weit von hier. Unaufhörlich rollen Sani-Wagen hier vorbei, um die Verwundeten nach hinten zu bringen. Die Panzer mußten sofort nach vorn zum Angriff, da die Front am zurückgehen war. Die Stalingrader Armee war eingeschlossen und wir hatten die Aufgabe, den Ring aufzureißen. Wir siedelten nun nach dem Bahnhof Grotschi über, an der Eisenbahnlinie nach Stalingrad. Hier tobten schwere Abwehrkämpfe." Ein Jahr später immer noch in der Sowjetunion: "Am Morgen des 01. Januar 1944 will der Oberleutnant mit drei Panzern zu den stehen gelassenen Fahrzeugen. Wir stellen uns hinten auf den Panzer und fahren mit. Kommen aber nicht weit, da hält uns ein Offizier an und sagt, daß bis an der kaputten Brücke alles vom Feind besetzt ist. Da können wir mit unseren drei Panzern nicht viel erreichen. So müssen wir unverrichteter Dinge wieder umkehren." Bald kommt der Autor in eine Genesen-Kompanie. "Endlich, am 10. Juli 1944, werde ich zum Ersatz nach Bamberg versetzt. In der Panzer-Kaserne der Ersatz-Abteilung kam ich zur Genesungs-Kompanie. Nach 8 Tagen erhielt ich Genesungsurlaub. Nach meiner Rückkehr wurde die Genesungs-Kompanie von einem Hauptmann besucht, der suchte Leute für die Ausbildungs-Kompanie heraus. Auch ich zählte mit darunter. Die anderen kamen wieder an die Front. Ich wurde also Ausbilder." Bald 10 Monate sollte es noch dauern, bis er am 14. Mai 1945 - nach sieben Jahren - wieder zuhause ankommen sollte: "Ich war etwa dreißig Meter vor dem Haus, da sah ich vor diesem amerikanische PKW stehen. Erschrocken ging ich schnell in eine Seitenstraße in das erste Haus. Dort fragte ich, da mich die Leute kannten, ob Frau Kästner noch dort wohnte? Ich gab mich als ihr Neffe aus. Sie schickten ein Kind hin und dieses kam mit der Auskunft zurück, daß sie in der Steingrubenstraße sei. Da hier die Sperrstunde erst 21.00 ist, hatte ich noch zehn Minuten Zeit und machte mich auf den Weg nach dort. Nach meinem Klingeln öffnete sich die Tür, zwei Hände meiner Frau streckten sich mir entgegen. Beide freuten wir uns, daß ich nun nach sieben Jahren endlich und gesund für immer in der Heimat angekommen bin. Nun möge der Frieden bei uns einkehren, damit nie wieder ein Krieg ausbricht!" Aus diesen 7 Jahren wurde das hier vorliegende Buch mit seinen 384 Seiten und 349 Fotos. Herbert Kästner arbeitete nach dem Krieg in den Kammgarnwerken in Bad Langensalza bis zu seiner Rente. Er verstarb am 26. März 2005. Mehr dazu im Nachwort.

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Mein Kriegstagebuch als Kradschütze in der 7. P...
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Als Kradschütze in der Panzer-Abteilung 66 sowie im Panzer-Regiment 25 der 7. Panzer-Division vom 17. November 1938 bis 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben. Mein Kriegstagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren. Autor: Herbert Kästner mit einem Vor- und Nachwort von Harald Rockstuhl. 374 Seiten mit 407 Fotos und 6 Karten. Festeinband. Inhaltsverzeichnis I. Rekrutenausbildung 7 II. Einmarsch in die Tschecho-Slowakei 17 III. Ausbildung auf den Übungsplätzen 27 IV. Feldzug in Polen 46 V. In Hessen und im Ahrtal 102 VI. Feldzug in Frankreich 125 VII. Ostfeldzug 173 VIII. Auffrischung in Frankreich 282 IX. Abwehrkämpfe in Russland 310 X. In der Ersatzabteilung und an der Westfront 356 XI. Heimkehr 361 Aus dem Vorwort von Harald Rockstuhl: Es war Anfang 2010, als Hans-Dieter Buchmann mich fragte, ob ich Interesse hätte das Tagebuch seines Schwiegervaters Herbert Kästner zu veröffentlichen. Als ich wenige Tage später das beeindruckende Originalbuch mit dem Titel: "Mein Tagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren von 17. November 1938 bis zum 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben von Herbert Kästner" in den Händen hielt, war ich mit einer Veröffentlichung sofort einverstanden. Eine kleine Auflage sollte es werden. Das gut erhaltene Tagebuch war nicht nur eine Fotodokumentation mit Karten, sondern auch mit kurzen Beschreibungen hinterlegt. Das Besondere an dem Buch - das Alltagsleben eines einfachen Soldaten von Kriegsbeginn bis Kriegsende. Als Kradschütze in der Panzer-Abteilung 66 in Eisenach bis hin zum Panzer-Regiment 25 der 7. Panzer-Division. Herbert Kästner wurde am 16. Feburar 1918 geboren. Er wuchs in Langensalza auf und wurde Lehrling in der Kammgarnspinnerei Langensalza. Im Jahr 1957 schrieb er in doppelter Hinsicht sein Leben auf - damals 39 Jahre alt. Zum einen erarbeitete er eine Rede zum "50. Jahrestag der Kammgarnspinnerei Bad Langensalza". Im Gleichen Jahr vollendete Herbert Kästner sein Kriegstagebuch: "Mein Tagebuch aus Dienst- und Kriegsjahren von 17. November 1938 bis zum 15. Mai 1945 erlebt und niedergeschrieben von Herbert Kästner" Seine Rede zum "50. Jahrestag der Kammgarnspinnerei Langensalza" ist heute noch erhalten und gibt nicht nur Einblicke in die Geschichte der Kammgarnwerke, sondern auch in das Leben des Lehrlings Kästner. Über die Gründung der Fabrik lesen wir in der "Chronik der Stadt Bad Langensalza" unter 1907 folgenden Eintrag: "Die Kammgarnspinnerei Weiß & Co. geht an die Norddeutsche Wollkämmerei Delmenhorst." Lassen wir Ihn sprechen: Bis Ende 1931 gehörte der Betrieb dem Konzern NW & K Norddeutsche Woll- und Kammgarnspinnerei an, die Generalaktionäre waren die Gebrüder Delmenhorst. Im Sommer 1931 machten diese Bankrott und verschwanden. Die meisten Arbeiter wurden entlassen. 1932 erwarb eine belgische Actiengesellschaft diesen Betrieb und nannte sich seitdem Kammganrwerke (KWL) Langensalza. Der Hauptbetrieb war in Eupen-Malmedi unter Leitung des Generaldirektors Pößnecker. Der Betrieb kam nun auch hier wieder unter der Leitung des Direktor Hübener in Gang. Ich wurde denn am 1. Juli 1932 als Aufstecker in der Abtg. Selfaktorspinnerei eingestellt mit einem Wochenlohn von 12,- M bei 48 Stundenwoche. Der Betrieb hatte als Hauptabteilungen die Vorspinnerei, Selfaktorspinnerei, Facherei, Zwirnerei und Weiferei. Als Grundarbeiter waren in allen Abtg. hauptsächlich Frauen beschäftigt und in der Hauptabtg. Selfaktorspinnerei ausschließlich nur Männer. Die Abtg. hatte 64 Spinnmaschinen, jeweils 2 Maschinen bildeten eine Besatzung. Diese bestand aus 1 Spinner, 4 Anleger und 1 Aufstecker. Die 2 Maschinen hatten 1200 Spindeln. Die Abtg. hatte 3 Säle. An Vorgesetzen hatte die Abtg. 1 Obermeister und 3 Saalmeister, 2 Saalschlosser, 1 Transporteur für Vorgarn und 1 Befeuchter für Klima. 38400 Spindeln wurden bedient von 192 Arbeitern, 5 Hilfsarbeitern und 4 Meistern. Da es bei den Männern fast keine Fluktuation gab, war es schwer in andere Beschäftigung zu kommen und zu höherem Lohn. Als Aufstecker mußten wir alle Arbeiten verrichten wie: Spulen nachstecken, putzen. auslesen,. transportieren, kehren und nebenbei die Maschine zu bedienen lernen. 1936 wurden die ersten Anleger eingezogen zur Wehrmacht und da wurde ich Anleger mit einem Wochenlohn von 20,- - 24,- M nach Akkord (Leistung). Diese Tätigkeit führte ich bis zu meiner Einberufung am 3.4.1938 zum Arbeitsdienst aus. Bis 1938 gab es einen Haupteingang in Uffhoven in der Fabrikstraße, außerhalb der Spinnerei ging es in den Keller wo die Garderobe untergebracht war, nach dem Umziehen führte eine Treppe hoch in den Spinnsaal, dort mußten wir zur Stempeluhr. Auf eine persönliche Karte wurde die Anwesenheit und Anfang und Ende der Uhrzeit aufgestempelt. Bei zu spät kommen oder frühzeitig verlassen stempelte die Uhr rot. 1935 wurde zum freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen zum Bau eines Speisesaales, ich beteiligte mich mit an den Erdarbeiten nach der Schicht. 1936 wurde der neue Gefolgschaftsraum mit großen Holztischen u. Stühlen eingeweiht, sogar 1 Lautsprecher hing inmitten des Raumes. In meiner Abwesenheit während des Krieges wurde die Spinnereiproduktion eingestellt. Die Spinnmaschinen wurden alle abgebaut und im Schützenhaus (jetzt Kulturhaus) und Ziegelei gelagert. In den leeren großen Räumen wurde von Junkerswerken Flugzeuge gebaut. Sogar eine Nebenabteilung vom KZ war mit eingesetzt." Die Schilderungen seines Tagebuches - 1957 ins reine geschrieben - beginnen mit den Worten: "Es war ein grauer Novembertag, wir schreiben heute den 17. November 1938. Gegen Mittag rollte der Zug in den Bahnhof ein. Bremsen quietschen "Eisenach" alles aussteigen! Mit einem gedrückten Gefühl nehme ich meinen Koffer zur Hand und ließ mich mit dem Strom der Menschen durch den Bahnhof schieben. Ein Tag wie jeder Andere und doch für mich ein Bedeutungsvoller. Sollte ich mich doch heute laut Gestellungsbefehl in der Kaserne Wöhrtstraße melden." Nicht einmal ein Jahr später wird er am "Polenfeldzug" teilnehmen. Dazu schrieb er damals: "Wir werden munter, ein Blick auf die Uhr, es ist 4.45. In der Ferne hören wir Schießen. Also geht es doch los. Wir schreiben heute den 01.09.1939, 4.45, der Krieg beginnt. Wann wird er enden? Über uns ziehen deutsche Flieger Richtung Osten. Unsere Panzer rollen zum Angriff vor. Wir bleiben beim Abteilungsstab und hören vom Kofferradio die ersten Nachrichten (Bild 46). Nun kommt auch für uns der Befehl zum Abmarsch, den Panzern nach. Auf sandigen Wegen geht es der Grenze zu." Nebenstehend das Bild 46. Man sieht hier auch die Füße des Fotografen. Machen wir wieder mit dem Autor einen Zeitsprung zum Anfang des Jahres 1941. In Südfrankreich schreibt er: "So beginnt nun wieder ein neues Jahr. Was wird es bringen? Noch ist Krieg, und das Ende nicht abzusehen. Wann wird es zu Ende sein? Der Dienst geht inzwischen bei uns weiter. Land und Leute haben wir kennen gelernt. Im Februar kommt nun für uns ganz unerwartet der Befehl zum Packen. Wo soll es nun wieder hingehen? Fertig zum Abrücken (Bild 177), nehmen wir Abschied von unserem Quartier in Südfrankreich." Machen wir noch einen Zeitsprung von zwei Jahren. Januar 1943 in Russland. Wir lesen: "Nun rollen wir wieder in die endlosen Weiten von Russland. Endlich, am 04. Januar 1943, morgens 8.00 sind wir am Ziel. "Lischaja" heißt der Ort, nicht weit vom Donez. Das Ausladen ging ohne Zwischenfall vor sich. Von Lischaja fahren wir über eine Behelfsbrücke des Donez nach Vorstadt und bezogen dort Quartier. Diesen Winter waren wir besser ausgerüstet als 1941 (Bilder 311). Die Front ist nicht mehr weit von hier. Unaufhörlich rollen Sani-Wagen hier vorbei, um die Verwundeten nach hinten zu bringen. Die Panzer mußten sofort nach vorn zum Angriff, da die Front am zurückgehen war. Die Stalingrader Armee war eingeschlossen und wir hatten die Aufgabe, den Ring aufzureißen. Wir siedelten nun nach dem Bahnhof Grotschi über, an der Eisenbahnlinie nach Stalingrad. Hier tobten schwere Abwehrkämpfe." Ein Jahr später immer noch in der Sowjetunion: "Am Morgen des 01. Januar 1944 will der Oberleutnant mit drei Panzern zu den stehen gelassenen Fahrzeugen. Wir stellen uns hinten auf den Panzer und fahren mit. Kommen aber nicht weit, da hält uns ein Offizier an und sagt, daß bis an der kaputten Brücke alles vom Feind besetzt ist. Da können wir mit unseren drei Panzern nicht viel erreichen. So müssen wir unverrichteter Dinge wieder umkehren." Bald kommt der Autor in eine Genesen-Kompanie. "Endlich, am 10. Juli 1944, werde ich zum Ersatz nach Bamberg versetzt. In der Panzer-Kaserne der Ersatz-Abteilung kam ich zur Genesungs-Kompanie. Nach 8 Tagen erhielt ich Genesungsurlaub. Nach meiner Rückkehr wurde die Genesungs-Kompanie von einem Hauptmann besucht, der suchte Leute für die Ausbildungs-Kompanie heraus. Auch ich zählte mit darunter. Die anderen kamen wieder an die Front. Ich wurde also Ausbilder." Bald 10 Monate sollte es noch dauern, bis er am 14. Mai 1945 - nach sieben Jahren - wieder zuhause ankommen sollte: "Ich war etwa dreißig Meter vor dem Haus, da sah ich vor diesem amerikanische PKW stehen. Erschrocken ging ich schnell in eine Seitenstraße in das erste Haus. Dort fragte ich, da mich die Leute kannten, ob Frau Kästner noch dort wohnte? Ich gab mich als ihr Neffe aus. Sie schickten ein Kind hin und dieses kam mit der Auskunft zurück, daß sie in der Steingrubenstraße sei. Da hier die Sperrstunde erst 21.00 ist, hatte ich noch zehn Minuten Zeit und machte mich auf den Weg nach dort. Nach meinem Klingeln öffnete sich die Tür, zwei Hände meiner Frau streckten sich mir entgegen. Beide freuten wir uns, daß ich nun nach sieben Jahren endlich und gesund für immer in der Heimat angekommen bin. Nun möge der Frieden bei uns einkehren, damit nie wieder ein Krieg ausbricht!" Aus diesen 7 Jahren wurde das hier vorliegende Buch mit seinen 384 Seiten und 349 Fotos. Herbert Kästner arbeitete nach dem Krieg in den Kammgarnwerken in Bad Langensalza bis zu seiner Rente. Er verstarb am 26. März 2005. Mehr dazu im Nachwort.

Anbieter: buecher
Stand: 04.07.2020
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